Friesach in Kärnten – die älteste Stadt Kärntens

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Friesach in Kärnten – die älteste Stadt Kärntens

Die Kleinstadt liegt im nördlichen Kärnten, rund 45 km entfernt von Klagenfurt. Nahe des westlichen Stadtrandes erheben sich die Gurktaler Alpen. Friesach wurde landesweit durch seine hervorragend erhaltene, mittelalterliche Innenstadt bekannt, in der ein Stadtbrunnen aus der Renaissancezeit das Zentrum markiert. Er ist mit aufwändigen Reliefs aus der griechischen Mythologie verziert.

Von der Besiedlung der Region im späten 6. Jahrhundert durch die Slawen zeugen zahlreiche Orts- und Flussnamen; auch Friesach ist vom slawischen Breže (Ort bei den Birken) abgeleitet.[3] Der Unterwerfung der Karantanerslawen um 740 folgte eine Besiedlung durch Bajuwaren, die insbesondere über den Neumarkter Sattel nach Kärnten gelangten. In und um Friesach entstand eine Reihe von Wirtschaftshöfen. Im Jahr 860 übereignete Ludwig der Deutsche mehrere Güter dem Salzburger Erzbischof Adalwin, unter anderem den Hof ad Friesah (vor Friesach), was als älteste urkundliche Erwähnung des Ortes gilt.

Der dominierende Bau der Altstadt von Friesach ist ist die imposante Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus, die im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut wurde und deshalb außer dem ursprünglich gotischen Baustil noch verschiedene, dem Wandel der Zeit angepasste Formen zeigt. Direkt vor dem Vorplatz der Kirche erhebt sich der Petersberg, auf dem sich das sehenswerte Stadtmuseum, untergebracht im historischen Wohnturm der Erzbischöfe und die Überreste des Burghofes befinden.

Gegründet wurde Candalice bereits zur Römerzeit. Damit ist Friesach die älteste Stadt Kärntens.

Friesach in Kärnten

Blick auf die Burg bei Friesach

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Friesach in Kärnten - Friesach ist eine Stadtgemeinde mit 5031 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015 ) im Norden Kärntens. Sie ist die älteste Stadt Kärntens und für ihre heute noch gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke, wie die Stadtbefestigung samt wasserführendem Stadtgraben, bekannt.

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